"Es ist eine Reise durch eine anregende Rustikalität auf der Höhe der Zeit. Da dräut die bisweilen düster-mystische Stimme, die über einem grundehrlichen Klangteppich von Begleitmelodien schwebt, sich immer mal wieder einhakt, erneut entrückt und später schon wieder anderswo landet."  Philippe Amrein, Musikzeitung Loop

"Wir hatten am Abend eine wunderprächtige Show mit <SILBEREN>, einer Combo, die alte Volksmusik neu interpretiert, so etwas von schön. Mein Herz wurde richtig warm und für mich war das wieder einmal ein Moment, wo meine Arbeit, mein Leben, auf den Punkt gebracht wird. Es macht so was von Sinn, weil mit dieser Arbeit – dem engagierten Betreiben eines Musikclubs – Menschen nachhaltig glücklich gemacht werden können."

MC Bädu Anliker nach unserem Konzert am 22. Okt. '16 im Mokka Thun.

"Das Ohr ist mittlerweile erfahren und - obwohl ich vieles toll finde - wirkliche Hühnerhaut-Momente sind leider etwas seltener geworden. Silberen sorgt für eben diese. Für mich ist das die momentan beste neue Volksmusikband der Schweiz und Barbara Berger die interessanteste, berührendste Jodlerin. Mich beeindruckt ihre Freude an den schönen Seiten der Tradition, das Erdige, Ungekünstelte des Auftritts, der Tiefgang ohne Kitsch, die Musikalität der gesamten Band, die Modernität der Arrangements und der hohe Anspruch, zum Kern vorzudringen und Menschen zu berühren."  Marc Unternährer, Stanser Musiktage

 

Pressetext

Die prächtige Karstlandschaft, die sich über dem Muotatal als silberner Rücken dahinzieht, hat diesem Quartett seinen Namen gegeben.

Genau wie diese Karrenfelder birgt auch die Musik von Silberen ein inneres Höhlensystem, das nicht so leicht durchschaubar ist. 

Wie aus der Tiefe steigen die Klänge auf. Schillernd, atmosphärisch, dunkel und doch klar ist die Musik. Fast plastisch öffnen sich die Räume: links, rechts, oben, unten, vorn und hinten, Berg und Tal, fremd und vertraut. 

Die Band weiss jedoch mit diesen Gegensätzen umzugehen. Neben den manchmal dunklen und schroffen Klängen fühlt sich Barbara Bergers klare und ergreifende Stimme wie eine warme Umarmung an. 

Silberen haben sich der archaischen und unbequemen Volksmusik angenommen und interpretieren diese auf ihre Weise neu auf traditionellen Instrumenten. Immer echt und dringend.

Basierend auf meist alten Melodien und Texten erzählen die Lieder von Glück und Schmerz, vom Streben der Menschen nach Freiheit wie auch von Zwang, Suff und Verzweiflung.

Behutsam und virtuos transportieren Silberen die musikalischen Schätze der Vergangenheit in die Gegenwart, wo ihr «Kammerjuuz» in seinen besten Momenten zittert und bebt wie die aufgeladene Luft vor einem schweren Sommergewitter. 

So trägt uns der Zauber dieser Lieder weit über das Tal hinaus in andere alpin gefärbte Klanglandschaften. Bis wir nicht mehr wissen, wie uns geschieht. 

Und das geschieht uns recht. Es ist die pure Faszination.  

Barbara Berger 

studierte klassischen Gesang in Bern und Jazz-Gesang in Luzern. Das Jutzen liebt sie seit ihrer Kindheit - obwohl sie nicht in den Bergen aufwuchs. 

Von 1991-'95 war sie Frontfrau bei Familie Trüeb, jetzt singt sie mit Silberen und Alpin Project und als Gast bei Doppelbock Neue Schweizer Volksmusik.

Zudem spielt und singt sie Zeitgenössisches Musiktheater und Klangperformances und in spartenübergreifenden Produktionen (Tanz/Theater).

Barbara Berger liebt Vokalmusik aus der Renaissance, Barockmusik, neuen Jazz, improvisierte Musik, Neil Young und den archaischen Gesang.  www.barbaraberger.ch

 

Christian Schmid

studierte klassischen Kontrabass in Bern und Jazz-Elektrobass in Amsterdam. Es folgten Lehr- und Wanderjahre quer durchs musikalische Gärtlein.

Wichtige Stationen: Next Generation Orchestra, Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett, Kosh, Jazzwerkstatt Bern, Musik für 5Rhythmen- und Deepr-Anlässe, Cornelia Huber, Danee Woo, Simon LaBey, Gubcompany, Klezmer Pauwau, Steamboat Switzerland Extended.

Mit Silberen setzt er sich mit seiner neu entdeckten Musikheimat auseinander, bringt den Kontrabass in all seinen Facetten ein und erhebt vergnügt die Stimme.

 

Roland Strobel

studierte Klavier, Schlagzeug und Komposition am Konservatorium in Zürich und

wurde 1992 von der Freiämter Familie Trüeb erfolgreich als Handörgeler eingegliedert.

Danach verdiente er sein Brot als Velokurier und Texter für "Züri by Mike". Nebenher entstanden diverse Auftragsarbeiten für Theater, Hörspiele und Filme.

Seit 2005 hat Strobel die musikalische Leitung im Theater HORA in Zürich.

Seine Leidenschaft ist der Rock'n'Roll. 

 

Nayan Stalder

studierte Hackbrett im Schwerpunkt Volksmusik in Luzern. Die Faszination für den seltenen Klang des Hackbretts entdeckte er für sich bereits als Neunjähriger. Sein Schaffen fällt vor allem durch seine Vielfältigkeit auf und reicht von traditioneller Volksmusik über barocke Kammermusik bis hin zu verschiedensten Projekten im Jazz- und Pop/Rockbereich. Er spielt bei Alpin Project, Das Seltene Orchester, Viertaktmotor, Hammer-Sichel-Unruh, Alpini Vernähmlassig, Brunnen und Brücken.